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Psycho Trip Carnival

Februar 16, 2010

Als wir am Samstag unter Helau Rufen Düsseldorf verliessen, um bei Alaaf Rufen in Köln anzukommen, wusste ich noch nicht was uns erwarten würde. Die Essigfabrik, Ort des Geschehens, war uns bis dato unbekannt. Um so erfreulicher war es direkt vor der Tür einen Parkplatz zu ergattern, und nach dem Betreten festzustellen, dass es sich bei der Essigfabrik um eine gemütlich kleine und beschaubare Halle handelt. Die Vorzeichen waren schon mal gut.

Als erstes wurde an der Theke gehalten, um im Anschluß ie beiden Merchstände der Bands zu begutachten. Wenn man bedenkt welchen Status Mastodon mittlerweile, zumindest in USA haben, waren die Merchpreise mehr als fair ( Shirt 20 Euro, Hoody 35 Euro ). Das hab ich auch schon anders gesehen. Besonders cool war, dass sie noch ein eigenes kleines Tourposter im Programm hatten, wie es sie in USA immer gibt, aber in Deutschland wird dem Thema Tourposter ja nicht so viel Beachtung geschenkt – hauptsache man weiß wer, wo, wann spielt. Schade eigenlich.

Den Auftakt machten Totimoshi die mir bis dato unbekannt waren.  Dem Clubfeeling ergänzend stand die Dame des Totimoshi Merch Stands anschließend als Bassistin auf der Bühne, während der Drummer Mastodons sich seinen Weg durchs Publikum Richtung Backstage Bereich bahnte.

Totimoshi begannen ihr Set mit einem 70ies Instrumental, welches sich hervorragend in einem Tarrantino/Rodriguez Streifen machen würde. Anschließend folgte ein 45 minütiges druckvolles Set was sich irgendwo zwischen Metal, 70ies und Hardcore bewegte, sich allerdings auf Grund nicht vernehmbaren Gesangs ( was hat der Mischer eigentlich gehört ? ) nicht wirklich festbrennen konnte. Vielleicht muss ich sie mal auf Platte hören.

Nachdem die Bühne von allem Überflüssigem befreit wurde betraten Mastodon die Bühne und legten gleich los. Das komplette Set der „Crack The Skye“ wurde, untermalt von fantastischem Videomaterial, welches hervorragend zur Musik passte, „abgearbeitet“. Jeder der Musiker war mit sich und seinem Instrument in seiner eigenen Welt. Kein Wunder bei dem was dort gespielt wurde. Was auf Platte schon gut klang, entfaltete seine grandiose Wirkung mit der Videountermalung hervorragend. Nach knapp über 50 Minuten war dieses Set dann fertig und die Frage kam auf was nun folgen sollte. Die Anspannung der Band ob des anspruchsvollen Sets fiel ab und die Leviathan wurde hinterher geworfen. Feinstes Old School Metal/Hardcore Gemoshe wurde abgeliefert, während die Band sich nun auch dem Moshen hingab. Was die Saiteninstrumente darboten war schon krass, das Set, das der Drummer ablieferte war der Hammer, und das in einer famosen Lockerheit. Leider hatte auch hier der Mischer seine Ohren woanders, wodurch der Gesang größtenteils unterging, was wirklich schade war.

Alles in allem war das ein gelungener Abend mit einer großen Band im kleinen Rahmen. Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal das ich Mastodon live gesehen hab. Anbei ein kleines Video in nicht bester Qualität.

Ray.

Update: Laut aktuellem Visions Bericht sollen 700 Leute vor Ort gewesen sein. Kam mir eigentlich nicht so vor. Hätte vielleicht auf 300 getippt.

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