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Konzert No.2 – Yeehaw !

März 12, 2008

Am 08. März war es soweit. Das zweite Konzert für dieses Jahr stand an. Und es sollte so ganz anders werden als erwartet. Die Location des Abends war die Philipshalle, die Band des Abends waren Boss Hoss. Hätte selbst nie gedacht, dass ich dort mal hingehen würde. Da aber meine Schwiegereltern genau an diesem Wochenende in Wien waren, war nun eine Karte für mich über. Und ich muß ehrlich sagen, dass ich verdammt froh bin, dort gewesen zu sein.

An das Konzert selber hatte ich gar keine Erwartungen, und kannte im Vorfeld auch nicht wirklich ein Lied. Als wir an der Philipshalle ankamen, säumten leere Whiskyflaschen bereits den Weg zum Eingang. Nachdem wir in der Halle waren, war ich erstaunt zu sehen, wieviele Großstadtcowboys es anscheinend gibt. Zunächst dachte ich es wäre massig voll, aber wie sich herausstellte war die Philipshalle gerade mal halbvoll, wenn überhaupt.

Als Vorgruppe spielte irgendeine skandinavische Band mit Sängerin, die aber nicht weiter aufregend waren, und ihr Set bereits nach 30 Minuten beendet hatten. Ich dachte, es würde wieder ein kurzer Abend wie beim Bullet for my Valentine Konzert werden.

Punkt 9 begannen dann die Cowboys aus Berlin ihr Set. Ich muß ehrlich sagen, sie haben mich von Anfang an mitgerissen. Hatte ich im Vorfeld gedacht, ich kriege reinen Country zu hören, wurde hier feinster Schweinerock mit einem Hauch von Country dargeboten. Langsamer als die Waltons, vielleicht eher so wie die Supersuckers, oder wie
Monster Magnet auf Country.

Coverversionen gab es nicht viele, wovon die eine, „Hey Joe“, in einer gefühlten 15 minütigen Orgie endete. Boss Hoss gaben alles, getreu dem alten Hardcore Motto „Blood, Sweat and no Tears“. So machen Konzerte Spaß.

Ich könnte noch so viel schreiben, bin aber genau jetzt viel zu müde. Zusammenfassend kann ich die Band absolut empfehlen und jedem ans Herz legen. Das Konzert ging insgesamt 3 Std., wir mussten aber bereits nach 2,5 Std. die Örtlichkeit verlassen. Irgendwann wird es dann doch anstrengend für Ohren und Rücken. Sobald die Schweinerocker wieder in der Nähe sind, bin ich am Start. Es war eins der besten Konzerte auf denen ich war, und ich war auf vielen…verdammt vielen.

Ray.

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One Comment leave one →
  1. März 12, 2008 09:34

    Also das hätte ich ja nicht gedacht. Haben mich bisher eigentlich so gar nicht interessiert, aber wenn Du so begeistert bist muss da ja was dran sein. Ich halte Augen und Ohren offen. Aber da die ja schon in Hallen Größe Phillipshalle spielen, bei denen ich mir vom Preissegment schon bei Bands die ich richtich jeil finde überlege ob ich hingehe, muss man mal sehen, was die Jungs (oder besser das Management) für ihre Show so verlangen.

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